Wandgänger, wenn die äussere Wand stärker belastet wird.

Wandgänger (Huf hinten rechts) mit untergeschobener äusserer Wand
Derselbe Huf von hinten fotografiert
Fünf Monate später: Die Fesselachse ist gerade.
Die äussere Wand ist gerader und nicht mehr so stark unter den Huf geschoben.
Von der Sohlenseite betrachtet sieht man wie die äussere Hufhälfte kleiner ist als die innere, was bei einem normalen Huf umgekehrt ist.
Der äussere Tragrand ist bereits stärker geworden. Die äussere Hufhälfte bleibt bei einem starken Wandgänger immer etwas kleiner.
Dieser Huf war ca. vier Monate barfuss. Die folgenden Fotos stammen aus jener Zeit und zeigen, wie schnell ein Huf ohne Schutz schief wird, auch wenn das Pferd nur den Weg vom Stall zur Weide gehen musste.
Die äussere Wand ist bereits wieder stark unter den Huf geschoben.

Der Strahl wurde schräg gegen innen gedrückt.
Die starke innere Wand ist sehr gut zu erkennen.
Bevor das Hufeisen aufgerichtet wird muss die innere Wand paralell zur weissen Linie geraspelt werden, damit die innere Hufhälfte möglichst klein bleibt.
Das Hufeisen muss innen bündig und aussen weiter gerichtet werden. So erhält die äussere untergeschobene Wand Unterstützung, und die äussere Hufhälfte wird vergrössert.
Diese Korrektur kann mit einem ganz normalen Hufeisen vorgenommen werden. Wird ein Hufeisen einseitig verbreitert, ist auch die Gewichtsverteilung einseitig.